Tag 5

Heute früh waren wir dann zum ersten Mal, nachdem wir in den Familien waren, wieder zusammen.

In manchen Familien lief es noch nicht so ganz, Even war allerdings extrem gastfreundlich und nett, wobei sicher geholfen hat, dass er vor zwei Jahren schon in Deutschland war. Seine Eltern können zwar kaum Englisch, aber das macht irgendwie nicht wirklich was, Even übersetzt bisschen, vieles versteht man trotzdem.

In der Schule wurden wir dann bei der Eröffnungszeremonie begrüßt, die Schulleitung hat sich vorgestellt. Anschließend gab es Essen und Trinken, und wir bekamen „Study Buddys“ zugeteilt, alles Schüler der Student Embassadors sowas wie unsere SMV.

Mit unseren Study Buddys haben wir dann eine Schulbesichtigung gemacht. Alles ist irgendwie größer, es gibt ein Schwimmbad, Tischtennisplatten, einen Vip-Raum (in den nächsten Tagen unser Raum, so ne Art Konferenzraum)

Danach sind wir noch auf den Nachtmarkt geganen, ziemlich faszinierend, Fressstand neben Fressstand, alles mögliche Fritierte, Koreanisch, Japanisch, Chinesisch, Omlettes, Würschtel, Stinky Tofu, und alles ziemlich billig.

Danach totmüde ins Bett.

Tag 4

Heute früh ging es früh mit „Chi Gong“ los, einer klassischen Atem- und Bewegungskunst, aus der Annie ein paar Übungen gemacht hat.

Danach nochmal Frühstück mit allem, Zeug packen, und ab in den Bus, auf den Weg in eine Geisterstadt.

Wie sich dort rausgestellt hat, gab es ein leichtes sprachliches Missverständnis. Die Stadt war eher eine Art Theme Park mit Geister-Figuren an den Wänden, im Endeffekt ein Touri-Spektakel. Trotzdem sehr witzig und auch das Wetter war angenehmer.

Außerdem wollten zum ersten Mal richtig viele Taiwanesen Fotos mit uns machen.

Anschließend sind wir mit dem Bus weiter in Richtung Tainan gefahren, wo wir am frühen Abend angekommen sind. Dort haben uns dann unsere Homestay-Familien abgeholt

Erst mal in sein Haus, 4 Stockwerke, ziemlich groß, eigener Aufzug, eigenes Zimmer, eigenes Bad, alles recht fancy.

Ich durfte mich erst mal duschen, danach ging es mit der Mutter und Beth zur Mall in der Nähe. Diese hat auch erst Anfang des Jahres eröffnet, und ist gigantisch.

Da waren wir erst mal Italienisch essen, weil die Mutter sorgen hatte, dass mir das Taiwanesische Essen nicht schmeckt.

Es war recht authentisch und auf jeden Fall lecker.

Tag 3

In der Früh gab es ein relativ großes Frühstücksbuffet, mit lauter warmem Sachen, die auf den ersten Blick nach Fleisch aussahen, aber definitiv keins waren. Der „Winter Melon Tea“ hat auch nicht wirklich nach Melone geschmeckt, sondern war einfach bloß ekelhaft süß.

Das „Lemon Vinegar“- Zeug hat aber wirklich geil geschmeckt. Mit Nudeln, Toast und Spiegelei konnte man sich aber durchfressen.

Danach sind wir ein bisschen in die Berge gewandert, mit einem Führer, der uns bisschen was über Pflanzen erzählt hat, Anny hat so gut wie möglich übersetzt. Anschließend sind wir zu einem großen Gewächshaus gekommen, mit extrem vielen Blumen der gleichen Gattung.

Anny ist dann mit dem Bus zurück zum Hotel gefahren, während wir noch ein bisschen gewandert sind. Nachmittags hatten wir dann noch ein bisschen Chinesisch-Unterricht mit verwirrender Geschwindigkeit. Trotzdem wissen wir jetzt bisschen mehr über chinesische Grammatik.

Das Abendessen ist dann deutlich besser angekommen, vielleicht, weil wir uns was wünschen durften, vielleicht, weil wir uns inzwischen einfach mehr daran gewöhnt haben.

Tag 2

Heute früh in der Jugendherberge gegessen, es gab typisch Chinesisches (Nudeln, bohnen- weiß nicht genau, was das war, aber auch eher Europäisches, Rührei und so).

Danach sind wir mit dem Bus zum Nationalmuseum gefahren, es war extrem heiß, besonders in der Sonne. Drinnen gab es sehr viel Jade-Schmuck, Malereien und anderes kulturelles Gut.

Anschließend sind wir zu einem Denkmal für Chiang Kai-Shek und haben uns den Wachwechsel angeschaut, insgesamt bisschen übertrieben, trotzdem mal interessant.

Danach sind wir mit dem Bus weiter ins Zentrum, zum Sun Link Sea Ressort gefahren. Das Hotel war erst ein bisschen Überraschung, es gab keine Betten, sondern bloß dünne Matratzen zum auf den Boden legen. War dann aber doch ganz okay. Danach gabs noch Essen, war tatsächlich eher irritierend, weil es nicht wirklich so geschmeckt hat, wie wir erwartet haben…

Tag 1

Nach dem Münchner Flughafen gings mit einem Emirates-A380 ab nach Dubai. Mit erstaunlich gutem Essen und auch insgesamt sehr cool. Sehr passend erst mal Interstellar angeschaut. Anschließend ein paar Stunden Dubai Flughafen bei Nacht.

Alles viel zu groß, mit unterschiedlichen Zügen, die zwischen den Terminals hin-und herfahren. Da dann mit einer 777 die restliche Strecke nach Taipei, dem Sonnenaufgang entgegen. Dort konnten wir dann doch noch bisschen schlafen, aber lang nicht genug. Um 16 Uhr Ortszeit sind wir dann endlich in Taipei angekommen, durch die Einreisekontrolle, Fotos gemacht und Fingerabdrücke genommen.

Von da aus dann mit dem Bus, den wir die nächsten Tage auch noch haben werden sind wir dann kurz in die Jugendherberge, die dafür allerdings schon recht luxuriös, in Richtung Hotel ging. Fünfer-Zimmer, Einzelbetten nebeneinander, Klimaanlage (braucht man hier aber wirklich) und ein recht großes eigenes Bad.

Dann sofort zum Taipei 101, essen im Food Court, dann auf den Turm. Extremer Ausblick auf ganz Taipei bei Nacht. Danach totmüde vom Flug ins Bett gefallen.

Morgen geht’s los!

Morgen Mittag gehts ab zum Münchner Flughafen, in den Flieger, und los mit der Reise.

Die gesamte Gruppe, die nach Taiwan fliegt, wird zusammen mit den Taiwanesen eine Website basteln, die ich hier auch verlinken werde. Je nach dem, wieviel Zeit ich habe, werde ich hier mehr oder weniger posten…

Nachdem ich auch eine Kamera dabei haben werde, mit der ich filmen möchte, weiß ich noch nicht, wie viel Zeit ich in was investieren möchte… Also lasst euch überraschen 😉